HYDROVANE® Selbststeueranlage…Überleben Sie Ihre Traum-Törns
MONTAGE- UND BETRIEBSANLEITUNG
Siehe auch: TIPPS-Kapitel
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INHALT
INSTALLIERUNG VON NEUEN ANLAGEN
- Zusammenbau von Antriebseinheit und Achse
- H Konsole
- E Konsole
- A Konsole
- Fernbedienung zum Kurssetzen
- Aufziehen der Fahnenbespannung
- Sicherheit
- Wartung
BENUTZUNG
- Motor- und Rückwärtsfahrt
- Segeln
- Einstellung der variablen Übersetzung und des Fahnenachsenwinkels
DIVERSE REPARATUREN UND WARTUNG
- Lager – Erneuerung der Zylinderachsen
- Kugel-Gelenk-Sockel, Austausch
- Antriebsmanschette, Austausch
- Fahnenachsenscheibe und Spule, Austausch
- Übersetzungsarm 70, Austausch
- Installieren der Antriebseinheit auf die Ruderachse, wenn die Achse bereits an das Boot angebaut ist
- Kürzen der Ruderachseneinheit
- Umbau von Typ VXA1 (mit Kurseinstellung durch Kemme) zum Typ VXA2 (Kurseinstellung durch Fernbedienung)
- Installierung der Kurseinstellungs-Winsch
1. ZUSAMMENBAU DER ANTRIEBSEINHEIT UND ACHSE
Eine neue HYDROVANE wird in fünf Verpackungen angeliefert:
- Antriebseinheit – komplett zusammengebaut
- Ruder und Fahne
- Achse
- ‘H’ Konsole
- ‘E’ oder ‘A’ Konsole
Es ist wichtig, die Achse senkrecht zu installieren. Die Achse soll am unteren Ende 25 mm über dem Wasser enden, um Bewuchs mit Meeresorganismen zu verhindern, außer bei nicht-mittiger Installierung oder bei fehlendem Mindestabstand zum Hauptruder. Diese Stelle ist die beste für normalen Betrieb. Falls gewünscht wird, die Achse niedriger oder höher anzubauen ist das zulässig, wenn alle anderen Faktoren berücksichtigt werden.
INSTALLATION IM WASSER ODER AN LAND – Es dürfte leichter sein, den Anbau an das Boot im Wasser durchzuführen weil die senkrechte Stellung der Achse und die Wasserlinie leicht festzustellen sind. Dabei wird geraten, alle Teile festzubinden. Die Teile sind schwer, schlüpfrig und teuer. Benutzen Sie starkes Klebeband und feste Knoten.
PRÜFEN SIE, OB DIE ACHSE SICH FREI DREHT – heben Sie die Achseneinheit am Aussenrohr hoch und drehen Sie die Achse. Sie sollte sich frei drehen. Nachdem die Achseneinheit montiert ist, machen Sie diesen Test noch einmal, um sich zu vergewissern, dass die Achse nicht klemmt.
HOLZUNTERLAGEN – das sind passend bearbeitete Stücke aus Teak, Bootssperrholz oder synthetischem Material, welche die unterschiedlichen Konturen zwischen Rumpf und Konsolen überbrücken.
UNTERE KONSOLE – Die Achse steht senkrecht und die zwei Konsolen sind ihre Halterungen, wobei die untere die Achse irgendwo 25 und 50 cm über der Wasserlinie halten soll. Im Idealfall ist die untere Konsole so tief unten wie möglich installiert, aber nicht zu dicht am unteren Lager, was ein Klemmen verursachen könnte.
OBERE KONSOLE – Vorzugsweise wird die obere Konsole dicht bei der Antriebseinheit montiert, je höher umso besser. Aber lassen Sie mindestens 165 mm der Achse überstehen, damit dort die Antriebseinheit montiert werden kann. Die obere Konsole darf nicht mehr als 460 mm unterhalb der Antriebseinheit entfernt sein.
SPIELRAUM - Es ist nicht wichtig, die Konsolen haargenau zu positionieren, Sie dürfen die Stellung nach oben oder unten verschieben, um eventuelle Behinderungen auf der Innenseite des Hecks zu vermeiden, solange Sie sich an die oben vorgegebenen Minima und Maxima halten.
ANBAU DER ANTRIEBSEINHEIT
- Entfernen Sie das weiße Plastikgehäuse von der Antriebseinheit, um Beschädigung zu vermeiden.
- Vergewissern Sie sich, dass der VANE LOCK PIN (Fahnen-Feststell-Bolzen) völlig eingesteckt ist und die Fahnenachse waagerecht steht, bevor Sie den RUDDER LOCK PIN (Ruder-Feststell-Bolzen) aus seiner Führung im Rahmen der Antriebseinheit abziehen. Drehen Sie den RATIO KNOB (Übersetzungsknopf) so, dass der in Plastik gelagerte Antriebsarm so weit wie möglich von seiner neutralen Stellung auf der Mittellinie entfernt ist.
- Prüfen Sie, ob die Klemmschrauben lose sind. Stecken Sie das Oberteil des Rahmens der Antriebseinheit (DRIVE UNIT) auf die Ruderachse, also auf das kürzere Endstück. Falls es dabei klemmen sollte, wenden Sie Keine Gewalt an, sondern gehen wie folgt vor:
WICHTIG! - Verwenden Sie eine der Klemmschrauben als Öffner. Entfernen Sie einen der Klemmschrauben der Ruderachse und schrauben Sie ihn das Gewindeloch zwischen den zwei Schraubenbohrungen. Prüfen Sie noch einmal dass die andere Schraube wirklich lose ist. Wenn die Schraube in dem Gewindeloch die andere Seite der Lücke im Rahmen berührt, schrauben Sie den Bolzen nur eine Vierteldrehung weiter. (VORSICHT! Die Schraube nicht „anknallen“ - das Gussteil könnte sonst reißen oder auseinanderbrechen!) Prüfen Sie wieder nach, ob die andere Schraube noch lose ist. Schrauben Sie den Bolzen vorsichtig weiter ein, aber immer nur mit je einer Vierteldrehung, bis der Rahmen der Antriebseinheit leicht auf die Achse gleitet. Halten Sie dabei die Antriebseinheit fest damit sie gerade in das Loch eingeführt werden kann.
- Wenn die Ruderachse aus dem Klemmrahmen in den Rahmen unterhalb des Übersetzungsknopf (RATIO KNOB) ragt, das Gussteil für die Pinne (TILLER) in den Rahmens einsetzen, so dass die beiden Stangen aus rostfreiem Stahl an jeder Seite des Antriebsarmes mit der Plastikhülse vorbeigehen und die Pinne durch die Stirnseite der Antriebseinheit unterhalb des RATIO KNOB herausragt.
- Weiterhin die Achse in den Rahmen einschieben, zugleich das Gussteil der Pinne auf die Ruderachse führen. Die Achsenmontierung ist korrekt, wenn der RUDDER LOCK PIN (Ruder-Feststell-Bolzen) in seine Führungshülse an der Stirnseite der Antriebseinheit eingeführt werden kann und durch das Loch im Plastikkragen auf der Oberseite der montierten Achse passt. Die Achse drehen bis der RUDDER LOCK PIN eingeführt werden kann.
- Das Ruder weist nach achtern (hinten). Wenn nicht, drehen Sie die Antriebseinheit bis das Ruder genau nach hinten weist.
- Wenn das Ruder nach achtern weist und Klemmschrauben noch nicht angezogen sind, prüfen Sie, ob der Ruderverriegelungsbolzen (RUDDER LOCK PIN), welcher die Antriebseinheit in der Senkrechten festhält, leicht herausgezogen und wieder eingesteckt werden kann. Falls nicht, ruht das Gewicht der Antriebseinheit auf dem Pin, und dieselbe muss dann leicht angehoben werden bis der Bolzen frei ist. Prüfen sie jetzt noch einmal, ob das Ruder immer noch genau nach achtern ausgerichtet ist.
- Wenn der RUDDER LOCK PIN an seiner richtigen Stelle ist, die Klemmschraube aus dem mittleren Gewindeloch heraus schrauben, wenn sie an dieser Stelle benutzt wurde, und an ihre ursprüngliche Stelle mit Unterlegscheibe und Mutter zurückbringen. Die beiden Klemmschrauben fest anziehen.
- Wenn das TILLER Gussteil richtig auf der Oberseite des Kragens der Achse sitzt, die Klemmschraube anziehen, so dass auf jeder Seite der Plastikhülse des Antriebsarmes und den beiden rostfreien Stangen Spiel ist. Dies muss erfolgen, wenn VAN LOCK PIN und RUDDER LOCK PIN eingeführt sind und der Antriebsarm von seiner neutralen Position -Schlittenpositionen- so weit wie möglich entfernt ist.
Während der Installation sollten auch die Windfahne und das Gegengewicht montiert werden, damit ihre freie Bewegung gesichert ist und keine Berührung mit dem Heckkorb oder anderen Teilen des Bootes oder des Riggs möglich ist.
- 'H' und 'HH' KONSOLE
- Die Mittellinie am Heck, oder eine Parallele dazu, bei außermittiger Montage markieren. Der maximale Abstand von der Mittellinie soll 300 mm nicht überschreiten.
- Immer die Konsole H mit Scharniergelenk zuerst montieren. Die Konsole als Schablone zur Markierung der beiden Durchgangslöcher 10mm (3/8 inch) für die Montageschrauben benutzen. Wenn das Heck senkrecht oder vom Deck sich nach vorne neigt, soll die Konsole dicht an der Deckslinie oder auf dem Deck montiert werden. Wenn das Heck sich nach hinten neigt, soll die H-Konsole so niedrig wie möglich montiert werden, jedoch innerhalb der gezeigten Grenzen. Eine Unterlage aus Teak oder Bootssperrholz ist anzufertigen um den Flansch der Konsole an die Krümmung des Hecks anzupassen oder einen evtl. benötigten Abstand zu erreichen. Bohren Sie die Befestigungslöcher und tragen reichlich Dichtmasse auf.
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- Schrauben Sie die H Konsole mit rostfreien 10mm Maschinenschrauben gut an das Heck fest. Benutzen Sie auf der Innenseite des Rumpfes eine Unterlegplatte, welche die gleichen Masse wie die Konsole hat. Abhängig von der Wandstärke des Rumpfes ist es normalerweise gebräuchlich, eine Platte aus rostfreiem Stahl, 3mm dick oder eine 20mm dicke Platte aus Bootssperrholz zu benutzen. Damit sich die Belastung gleichmäßig verteilt, ist es ratsam, alle Kontaktflächen außen mit Richtmasse und innen mit einer Füllmasse einzustreichen, besonders bei GFK Rümpfen Vor dem Anziehen der Bolzen muss die montierte Achse in die Konsole eingebracht werden, wobei die Schrauben (A)und (B) nur soweit angezogen werden sollten um die Achse senkrecht zu halten und um sicher zu gehen, dass der Flansch der Konsole in der richtigen Lage liegt
Wenn die Bolzen für die Befestigung am Rumpf gesichert sind, überprüfen Sie, ob die Plastikhülsen zwischen Achse und Konsole richtig montiert sind. Den Ruderverriegelungsbolzen (SHAFT LOCK PIN, Pos 61) in die Antriebseinheit einführen, das Ruderblatt montieren und überprüfen, ob es in

Verschraubungsfolge: A - B
- Wenn die Bolzen für die Befestigung am Rumpf gesichert sind, überprüfen Sie, ob die Plastikhülsen zwischen Achse und Konsole richtig montiert sind. Den Ruderverriegelungsbolzen (SHAFT LOCK PIN, Pos 61.) in die Antriebseinheit einführen, das Ruderblatt montieren und überprüfen ob es in Längs-Schiffsrichtung liegt. Die Einheit unterstützen und Bolzen (B) lösen, Bolzen (A) kräftig anziehen. Schließlich Bolzen (B) ebenfalls anziehen. Das Ruderblatt entfernen.
- Bei HH-Installation wird eine zweite H-Konsole gemäß Schritt 3 montiert, um einen maximalen Abstand innerhalb der gezeigten Grenzen zu erreichen. Bei überhängendem Heck wird für die zweite H-Konsole eine dickere Unterlage benötigt um die Achse senkrecht zu halten. Wenn die Installation beendet ist, müssen nochmals alle Schraubenmuttern auf festen Anzug überprüft werden!
- Bei den meisten geneigten Hecks wird die zweite zu montierende Konsole die Einzel-Stützen-Konsole E sein. Das Stützrohr soll eine nach oben zum Heck gerichtete Neigung von 15° haben, wie abgebildet, bzw. bei umgekehrten überhängenden Heckformen nach unten, wobei die E-Konsole die obere Konsole ist. Der Abstand (L) muss hergestellt werden um maximalen Konsolenraum innerhalb der gezeigten Grenzen zu erreichen. überprüfen Sie, ob den Bolzen, welche sich im Abstand von 89mm (3,5 inches) von der Mittellinie des Stützrohrs befinden, auf der Innenseite des Rumpfes kein Hindernis im Weg steht. Das Stützrohr mit einem fein zahnigen Metall-Sägeblatt auf Länge (L) kürzen, abzüglich 50mm (2 inches) sowie abzüglich der Dicke der Holzunterlage, welche zwischen Heck und Konsole montiert werden soll.
- Die Achsen-Klemme um das Stützrohr montieren und die Achse mit der Plastikhülse montieren und die Bolzen nur mäßig anziehen, um die Achsen-Klemme in ihrer geplanten Position zu halten. Das Stützrohr soll die Plastikhülse berühren. Die Heck-Klemme so montieren, dass das Stützrohr sich vollständig in der Klemme befindet. Die Bolzen sollen nun fest angezogen werden und zwar gleichmäßig, damit der Spalt zwischen den Gussteilen mit den Löchern für die Montagebolzen auf gleichem Niveau liegt.
- Entsprechend der Neigung des Hecks muss der Montageflansch der Heck-Klemme so eingestellt werden, dass er senkrecht steht oder 30° zur Senkrechten liegt, wobei die Holzunterlage so gefertigt wird, dass sie die Differenzen zwischen der Neigung der Konsole Heck sowie der Heckwölbung ausgleicht. Die Dicke der Unterlage kann direkt zwischen Angeflanschter und Heck gemessen werden. Der Spalt kann auch an Stelle dessen mit GFK-Spachtelmasse oder Epoxyd Füllmasse ausgefüllt werden, welcher nach Aushärtung gebohrt und bearbeitet werden kann.

Verschraubungsfolge: A - B
- Bohren Sie die zwei 10mm (3/8inch) Löcher durch das Heck und die Unterlage wobei die Konsole als Schablone benutzt wird. Die Bolzen an der Achsen-Klemme lösen und die Bolzen für die Konsolenbefestigung unter Verwendung von Dichtungsmasse und Unterlegplatte wie unter 3. befestigen. Die vorderen (A) Bolzen der Achsen-Klemme wieder anziehen und einen gleichmäßigen Spalt zwischen Gussteilen herstellen. Schließlich den hinteren (B) Bolzen anziehen. Alle Bolzen müssen fest angezogen sein und es ist notwendig, sie in der richtigen Reihenfolge anzuziehen. Wenn die Installation beendet ist, müssen nochmals alle Bolzen auf festen Anzug überprüft werden!
4. 'A' CONSOLE
- Wo die Benutzung der E-Konsole in der Mitte der Schiffslinie nicht möglich ist, z. B. B. bei steil überhängenden Heckformen, gerundeten Heckformen oder Kanu- (Spitz-)Hecks ist es notwendig, die doppelten Stützrohre der A-Konsole zu benutzen, um die notwendige Festigkeit zu erreichen, weil dann jedes einzelne Stützrohr mehr als 450mm (18inches) lang ausfällt. Die A-Konsole kann auch benutzt werden, um sich um ein außen hängendes Ruder zu spreizen und wurde auch schon benutzt, wenn ein Hindernis wie z. B. B. einem Backstag, das sehr tief am Rumpf endet, und an einem umgekehrt geneigtem Heck in Längs-Schiffsrichtung liegt. -- Die Einheit abstützen und Bolzen (B) lösen, Bolzen (A) kräftig anziehen. Schließlich Bolzen (B) ebenfalls anziehen. Das Ruderblatt entfernen.
- Die Achsen-Klemmen-Gussteile auf das Ruder-Rohr schieben und so positionieren, dass man maximalen Raum für die Konsolen bekommt, innerhalb der angezeigten Grenzen. Die Schraube (C) leicht anziehen, um die Klemme kurzzeitig in ihrer Position zu halten. Wenn die Achsen-Klemme auf dem Ruder-Rohr nicht leichtgängig gleitet, dann muss die Schraube (C) entfernt werden und in die benachbarte Gewindebohrung eingeschraubt werden. Sobald die Schraube im Gewindeloch die andere Seite des Spaltes berührt nur noch jeweils eine Viertel-Umdrehung anziehen, bis die montierte Achse einfach in den Rahmen der Antriebseinheit gleitet. Die Schraube wieder mit Unterlegscheibe und Mutter in die ursprüngliche Position bringen.
- Schätzen. Sie die benötigte Länge der Stützrohre. Beachten Sie, dass die beiden Arme senkrecht schwingen können, dass aber der Winkel zwischen ihnen bei 40° festliegt. Die rostfreien Stahlrohre mit einer Bügelsäge mit feinem Sägeblatt schneiden und die vollständigen Konsolen durch mäßig festes Anziehen montieren. Man beachte, dass jede Konsole mit einem Gewindeloch zur Benutzung gemäß Schritt 11 versehen ist.
- Klappen Sie die beiden Arme nach oben und drehen Sie die Montageflansche so, dass sie flach auf dem Rumpf aufliegen. Die Flansche werden als Schablone zum Bohren der 10mm Löcher durch den Rumpf an jeder Seite benutzt. Stellen Sie scher, dass die beiden Arme die gleiche Länge und den gleichen Winkel haben. Das Aussehen der kompletten Installation wird üblicherweise dadurch verbessert, dass die A-Konsole in der unteren Position ist und ihre beiden Arme nach oben zum Rumpf geneigt sind. Eine Holzunterlage kann benutzt werden um die Wölbung des Rumpfes unter den Flanschen anzupassen.

Verschraubungsfolge: A - B - C
- Die Flansche fest am Rumpf verschrauben, unter Verwendung von Dichtungsmasse und Unterlegplatten wie unter Schritt 3. beschrieben. Die Flucht und Position der Konsolen und die gesamte Ausrichtung der Einheit überprüfen. Alle Schraubenbolzen in der richtigen Reihenfolge fest anziehen: (A) zuerst, (B) als zweite und schließlich Schraube (C) als letzte. Wenn die Installation beendet ist, müssen alle Bolzen auf festen Anzug überprüft werden!
5. FERNEINSTELLUNG DES KURSES
Die Führungen für die Kurseinstellungsleine in das Gussteil direkt unter dem Schneckenrad integriert. Dieses Gussteil ist so angebracht, dass die Führungen nach vorne schauen. Es ist passender, wenn die Leinen mit einem Winkel zu einer Seite die Einheit verlassen. Das Gussteil unterhalb des Schneckenrades kann gedreht werden. Das Gussteil wurde so montiert,dass ein geringes aber merklich vertikales Spiel zum Kopf der Einheit besteht - notwendigerweise für eine weiche Bedienung. Vor der Einstellung der Lage des Gussteils ist dieses vertikale Spiel zu beachten.
Die Leinen sollten geradlinig das Gerät verlassen und können zu einer beliebigen, Stelle geführt werden, entlang der Reling oder ins Cockpit. Doppelblöcke (Seilscheiben) können angebracht werden wo die Leinen um ein Hindernis geführt werden müssen. Allerdings ziehen einige Benutzer ein wenig Reibung in den Leinen vor, deshalb ist eine leicht indirekte Route kein Problem und die Benutzung von Rollen nicht unbedingt nötig.
Die Führungen für die Verstärkungseinstellung ist ein Teil des Gussteils direkt unter dem Schneckenrad. Dieses Gussteil ist so angebracht, dass die Führungen nach vorne zeigen. Wenn passender ist, dass die Leinen schräg zu einer Seite die Einheit verlassen, kann das Gussteil unterhalb des Schneckenrades nach lösen der Feststellschraube auf der Vorderseite gedreht werden. Das Gussteil wurde so montiert, dass ein geringes aber merklich vertikales Spiel zum Kopf der Einheit besteht - notwendigerweise für eine weiche Bedienung. Schieben Sie das Gussteil so hoch es geht und nach dem Verdrehen wieder nach unten. Vor der Einstellung der Lage des Gussteils ist dieses vertikale Spiel zu beachten.
KURSEINSTELLUNGSLEINE
Für eine leicht gängige Bedienung sollten die Leinen direkt durch die Führungen ohne abschätzbare Richtungsänderung gehen. Doppelblöcke können benutzt werden um Hindernisse zu umgehen. Die endgültige Befestigung der Leine erfolgt durch Benutzung des mitgelieferten Blocks mit Gummileine. Die Spannung in der Gummileine sollte so stark sein, dass die Leine nicht auf der Schneckenradscheibe rutscht. Es ist zu beachten, dass Schnecke und Rad gefettet sind!
Es ist vorgesehen, dass die Kurseinstellungsleine endlos mit Hilfe eines Langspleisses hergestellt wird, welcher leicht durch die Führungen der Einrichtung geht. Die Leine kann auch einfach geknotet werden, aber dies kann das Einstellen des Kurses begrenzen, wenn eine kurze Leine benutzt wird.
Verschweißung - Es kann auch eine zusammengeschweißte Leine mit geradlinigem Kern und gewirkter Umhüllung (bei Segelmachern als leech line, Saumkordel, bekannt) verwendet werden. Um die Leinen durch Hitze zu verschweißen, schneiden Sie die Enden möglichst sauber ab. Dann erhitzen Sie beide Enden gleichzeitig mit einem Feuerzeug oder Lötbrenner Wenn die enden schmelzen drücken Sie diese zusammen und halten sie einige Sekunden fest. überstehende Ränder können Sie mit einem befeuchteten Finger glätten
6. MONTAGE DER WINDFAHNENBESPANNUNG
Die Bespannung auf den Rahmen schieben, die Führungs- und Schiebeecken glätten und darauf achten, dass die Nähte genau über den Rohren liegen.
TIPP – Verwenden Sie Silicon Spray . Vor dem Aufziehen der Bespannung sprühen Sie sowohl die Rohre als auch die Innenseite der Bespannung.
- Nein, Es ist nicht zu kurz! In diesem Zustand scheint es, als ob die Bespannung um 75 oder 100mm zu kurz ist. Dem ist aber nicht so. Durch das Schnüren des unteren Saums der Bespannung wird die Bespannung gestrafft. Durch einwärts ziehen der Rohre wird die richtige Spannung erzielt.
- Folgen Sie dem Schnürmuster, welches durch die wenigen bereits eingefädelten Löcher vorgegeben ist. Führen Sie den Schnürsenkel durch die Ösen von innen nach außen diagonal von Loch zu Loch bis das Ende der Schnürung erreicht ist. In diesem Stadium einen Knoten quer über die Unterseite des Rohres machen, es verbleiben 2 oder 3 Paar Löcher welche noch nicht geschnürt sind.
- Angefangen an der gewölbten unteren Ecke des Windfahnenrahmens einige Paare von Schnürsenkeln greifen und stark seitlich ziehen, so dass die Bespannung nach unten gespannt wird. Den Knoten aufmachen und das nächste Paar schnüren, oder, wenn möglich, die nächsten zwei, und dann wieder die Schnürung abbinden. Die Fahne auf das Boden-Gussteil stellen und die Ecken glätten, indem die langen Rohre gleichzeitig nach innen gedruckt werden. Sicherstellen, dass die Bespannung über dem Kopf der Fahne und am Ende der Führungsecke im Detail geglättet ist.
7. SICHERHEIT
- Prüfen Sie die Verschraubungen – an Rumpf und Konsolen nach der ersten enutzung und regelmäßigst danach.
- Entfernen Sie niemals das Plastikgehäuse von der Antriebseinheit, wenn die Anlage benutzt wird oder die Fahne oder das Ruder angebaut ist. Beträchtliche Kräfte werden von Ruder und Fahne erzeugt.
- Ruderanbindung. Eine Leine nicht dünner als 10mm sollte an den Rudergriff gebunden werden und mit einer gewissen Lose am Heck festgebunden werden. Damit wird sichergestellt, dass das Ruder nicht versehentlich verloren geht, da es nicht schwimmt.
- Sicherstellen, dass die Fahnenklemme (VANE CLAMP) immer festgezogen ist, wenn die Fahne montiert ist.
8. WARTUNG
Wasser & Seife: Zusätzlich zu dem regelmäßigen Abspulen mit Süßwasser, sollte die gesamte Anlage einschließlich der Gussteile wenigstens einmal im Jahr mit Süßwasser und Waschmittel gesäubert werden. Wenn die Anlage wieder trocken ist, sollte die gesamte Einheit inklusive der Gussteile sorgfältig mit einen Schmiermittel wie WD40 eingesprüht werden. Die Benutzung von WGL Teflon Fett für die Lager wird den Wirkungsgrad weiter steigern.
Passt, wackelt, hat Luft: Wenn Wellen, Achsen oder Lager zum Säubern entfernt werden müssen, soll de Anlage so zusammengebaut werden, dass ein leichtes aber bemerkbares Spiel zwischen den sich bewegenden Teilen vorhanden ist. Die Gründe:
1) Es soll ein kleiner Zeitverzug zwischen Kurswechseln bestehen, sonst würde die Anlage ständig arbeiten, sozusagen „übersteuern“.
2) Die Gelenke brauchen etwas Platz für Salz- und Schmutzablagerungen, sonst würde die Anlage schnell zu Schwergängigkeit werden.
Schnecke und Schneckenrad der VXA2 sollten mit wasserfestem Fett geschmiert werden, wie z. B. WGL Teflon.
BEDIENUNG
9. BEIM MOTOREN UND RÜCKWÄRTS FAHREN
- VANE LOCK PIN (Verriegelungsbolzen der Windfahne) einstecken, um die Fahne senkrecht zu halten.
- RATIO KNOB (Knopf für die Vorwahl des Übersetzungsverhältnisses) in neutrale Position (Antriebsarm mit Plastikhülse senkrecht) einstellen.
- RUDDER LOCK PIN (Ruderverriegelungs-Bolzen) einstecken um das Ruder zentral zu fixieren. Bei einigen Yachten kann der Propellerstrom auf das Hauptruder seitlich wirken. Dies kann durch das Ziehen des RUDDER LOCK PINS und das Sichern der Hydrovane Pinne zu einer Seite kompensiert werden. Das Hilfsruder soll entfernt werden, wenn lange Strecken motort werden soll, insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten.
10. UNTER SEGELN (HYDROVANE AUSSER BETRIEB)
- VANE LOCK PIN einstecken um die Fahne senkrecht zu halten.
- RATIO KNOB in neutraler Position.
- RUDDER LOCK PIN herausziehen um das Hilfsruder frei beweglich zu machen.
UNTER SEGELN MIT BENUTZUNG DER HYDROVANE
- Den VANE LOCK PIN entfernen und prüfen, ob der RUDDER LOCK PIN ebenfalls entfernt ist.
- Die Yacht auf dem gewünschten Kurs segeln.
- Die Segel einstellen, dass alle gut ausbalanciert sind.
- Die Windfahne drehen, so dass sie in Linie mit der Windrichtung steht. (Gegengewicht zeigt zum Wind). Bei der VXA1 den COURSE CLAMP KNOB (Kursklemmknopf) lösen, die Fahne rund drehen und mit dem Knopf in der benötigten Position fixieren. Bei der VXA2 an einer oder der anderen der Kurseinstellleinen ziehen.
- Die Rad- oder Pinnensteuerung in der Stellung fixieren, in welcher am besten der Kurs gehalten wird. Diese sollte fest sein, so dass das Hauptruder sich nicht bewegt.
- Den RATIO KNOB herausziehen und in eine der drei Positionen einführen, um die Hydrovane zu festzusetzen. Die Fahnenachse einstellen - siehe unten.
- Nachdem die Yacht auf gleichbleibendem Kurs segelt kann die Kurseinstellung wenn nötig gemäß Punkt 4. erfolgen.
11. VARIABLE ÜBERSETZUNGSSTEUERUNG UND EINSTELLBARE WINDFAHNENACHSE
Durch die Übersetzungssteuerung kombiniert mit der einstellbaren Fahnensteuerung hat die Hydrovane innerhalb eines weiten Bereichs die Fähigkeit, den Wind und Seegangsverhältnissen entsprechend zu steuern. Wenn man die Hydrovane zum ersten Mal benutzt, löst man den AXIS CLAMP KNOB, benutzt das Gegengewicht als Griff und neigt die Fahne in die mittlere Position. Die Achsenklemme (AXIS CLAMP) anziehen, mit dem RATIO KNOB in der 3. Position, das Verhalten der Anlage beobachten. Wenn die Yacht wiederholt die gedachte Kurslinie schneidet, ist die Fahne zu empfindlich eingestellt und sollte weiter geneigt werden. Wenn die Yacht zu langsam auf den korrekten Kurs zurückkommt, muss die Empfindlichkeit dadurch erhöht werden, dass die Achse mehr horizontal eingestellt wird. Wenn notwendig, müssen die Einstellungen mit der Position des Übersetzungsknopfes (RATIO KNOB) kombiniert werden, um optimale Leistung zu erzielen. Im Allgemeinen steht die Fahnenachse horizontal am Wind und mehr geneigt wenn der scheinbare Wind vom Heck kommt.
Die Positionen des RATIO KNOB sind:
- Position NEUTRAL Ruder ist frei
- Position FAHNE/RUDER Übersetzung 1:1
- Position FAHNE/RUDER 2:1
- Position FAHNE/RUDER 3:1
Bei einigen Yachten genügt eine einzige Einstellung von Fahnen-Winkel und Position des Übersetzungsknopfes und genügt wechselnden Bedingungen. Bei anderen Yachten werden die verschiedenen Kombinationen von Übersetzungsverhältnis und Achswinkel die Leistung der Anlage bei verschiedenen Windstärken und Segelstellungen verbessern.
DIVERSE REPARATUREN UND WARTUNG
12. LAGER
HYDROVANE VXA1/VXA2 – TYPEN, DIE NACH 1986 PRODUZIERT WORDEN SIND. AUSWECHSELN DER RUDERACHSENLAGER.
BITTE LESEN SIE DIESES KAPITEL VOLLSTÄNDIG DURCH UND IDENTIFIZIEREN SIE JEDES TEIL, BEVOR SIE MIT DER ARBEIT BEGINNEN.
Weil die Ruderachse am oberen Ende dünner ist kann die Achse nur nach unten abgezogen werden. Bevor das untere Lager entfernt werden kann muss erst das obere Lager entfernt werden, indem man es mit der Achse herausschlagt. Dann kann die Ruderachse dazu benutzt werden um das untere Lager herauszuschlagen.
- Mit eingesetztem Bolzen (PIN) 61 stellen Sie den Übersetzungseinstellknopf (RATIO KNOB) auf die Stellung mit der geringsten Ruderbewegung.
- lösen Sie die Schraubenbolzen (BOLT) 58 und 55.
- Entfernen Sie Bolzen (PIN) 61 und und heben Sie die die Antriebseinheit von der Ruderachse. Entfernen Sie den Gabelarm (FORK ARM) 71 vom oberen Ende der Ruderachse, wenn es freikommt.
- Falls die Antriebseinheit klemmt, entfernen Sie einen der Schraubenbolzen (BOLT) 55 und schrauben Sie ihn das Gewindeloch zwischen den beiden Schraubenbolzen 55 ein bis er die Gegenseite erreicht. Jetzt drehen Sie diese Schraube vorsichtig immer nur je eine Vierteldrehung weiter bis die Antriebseinheit abgehoben werden kann.
- lösen sie die Schraube (SCREW) 46 und entfernen Sie den Kragen (COLLAR) 26.
- Bolzen (PIN) 28 im Kragen (COLLAR) 27 verhindert, dass die Ruderachse aus dem Achsrohr (RUDDER TUBE) 29. Bevor Sie diesen Bolzen entfernen, spannen Sie eine Leine vom Loch für den Ruderhaltebolzen aufwärts, um das Gewicht der Achse aufzunehmen und zu verhindern, das sie ins Wasser fällt
- Entfernen Sie Bolzen (PIN) 28 (der PIN 61, kann zum Herausklopfen desselben verwendet werden, weil er etwas dünner ist). Entfernen Sie Kragen (COLLAR) 27 und die 19 Kugellager-Kugeln aus Nylon darunter.
- Wenn die Achse sich unter dem oberen Lager befindet, kann es dazu benutzt werden, das Lager nach oben herauszuschlagen Dabei halten Sie die Achse beim auf und ab bewegen in Kontakt mit der Innenwand des Rohres, um Beschädigung des Lagers zu vermeiden.
- Nachdem das obere Lager entfernt worden ist, kann die Achse über das untere Lager gehoben werden und dazu benutzt werden dasselbe nach unten aus dem Rohr zu schlagen. Dazu muss die Sicherheitsdienste zum Loch für den Ruderhaltebolzen gelöst und stattdessen in eins der oberen Löcher in der Achse befestigt werden.
- Die Achslager (SHAFT BEARINGS) 24 und 25 können mit einem Gummi- oder Plastikhammer eingeschlagen werden, oder auch mit einem Eisenhammer und einem Holzblock.
- Führen Sie die Achse wieder ein und ersetzen Sie die den Kragen (COLLAR) 27 sowie die 19 Nylon-Lagerkugeln (NYLON BALLS) 31. Ersetzen Sie den unteren Kragen (BOTTOM COLLAR) 26 so dass die Achse etwas senkrechtes Spiel hat, etwa 0,37 mm, die Dicke einer Visiten- oder Grußkarte.
- Bauen Sie die Antriebseinheit wieder an unter Beachtung des Einleitungskapitels ANBAU DER ANTRIEBSEINHEIT.
WENN DAS BOOT IM WASSER LIEGT, BEFESTIGEN SIE EINE SICHERUNGSLEINE DURCH EINES DER LÖCHER IN DER NOT-PINNE, DAMIT DIE GABEL NICHT ÜBER BORD GEHEN KANN.
13. KUGEL-GELENK-SOCKEL, AUSWECHSELN
Mit einem Inbusschlüssel (Innen-Sechskant - ALLEN WRENCH) lösen Sie die Schrauben am Kugelsockel (BALL SOCKET SCREWS) 43 unter dem hinteren Ende des unteren Hebels (BOTTOM LEVER) 69. Drücken sie die Sockel seitlich heraus indem Sie die Schraube (BALL SCREW) 57 am unteren Ende der Verbindungsstange (CON-ROD) 63 hin und her bewegen. Dies sollte genug Spiel an der Aussenseite der Sockel produzieren, dass sie herausgezogen werden können
Setzen Sie die neuen Sockel ein und ziehen Sie die Schrauben 43 an bis einen kleiner aber merklicher Spielraum zwischen Kugel und Sockel verbleibt.
Weil die Schrauben mit Schraubensicherungslack (Permatex) gesichert sind, könnte es schwierig sein, sie zu lösen Versuchen Sie, die Schraube ein und aus zu drehen, um sie zu lösen Entfernen Sie die Schrauben völlig tragen Sie frischen Schraubensicherungslack (etwa Marke Permatex oder UHU) auf und schrauben sie wieder ein. Falls die Schrauben beschädigt sind ersetzen Sie diese mit neuen mit korrektem Gewinde.
14. ANTRIEBSMANSCHETTE, AUSTAUSCH
Mit einem Inbusschlüssel (Innen-Sechskant - ALLEN WRENCH) lösen Sie die Übersetzungsschraube (RATIO SCREW) einige Umdrehungen, damit sie von der Halterille in der Übersetzungsstange (RATIO ROD) 35 freikommt.
Die Übersetzungsstange (RATIO ROD) 35 ist jetzt gelöst und kann nach unten fallen. Übersetzungsstange (RATIO ROD) 35 und Antriebsmanschette (DRIVE SLEEVE) 19.
Entfernen Sie die Übersetzungsschraube (RATIO SCREW) ganz, tragen Sie frischen Schraubensicherungslack (etwa Marke Permatex oder UHU) auf und drehen Sie diese teilweise ein. Setzen sie eine neue (DRIVE SLEEVE) ein und ziehen sie die Übersetzungsschraube (RATIO SCREW) an, was nach dem lösen der Adhäsion des Schraubensicherungslacks relativ leicht gehen sollte.
15. FAHNENACHSENSCHEIBE UND SPULE, AUSTAUSCH
HINWEIS: FALLS NUR DIE SPULE ERSETZT WERDEN SOLL, OHNE AUSWECHSELN DER FAHNENACHSENSCHEIBE FOLGEN SIE NUR DEN SCHRITTEN 2, 6, UND 8.
HINWEIS: IN DER ANTRIEBSEINHEIT SIND 8 ACHSEN (AXLES) 47 UND ACHSENSCHRAUBEN (AXLE SCREW) 40. MARKIEREN SIE DIE ZUSAMMENPASSENDEN. VERWENDEN SIE SCHRAUBENSICHERUNGSLACK (ETWA MARKE PERMATEX oder UHU) FÜR ALLE VERSCHRAUBUNGEN IN GUSSTEILEN.
- Entfernen sie das Gegengewicht durch entfernen der Schraubenbolzen 52 (BALANCE WEIGHT – BOLTS 52). Das erleichtert die Handhabung.
- Entfernen sie den Schraubenbolzen der Verbindungsstange (CON-ROD BOLT) 49 und lösen Sie das Endstück (CON-ROD TOP) 68 von der Verbindungsstange (CON-ROD) 63.
- Entfernen Sie die dazugehörigen Achsen (AXLES) 47 durch lösen ihrer Achselschrauben (AXLE SCREWS) 40 und heben Sie den Fahnenhebel (VANE LEVER) 65 ab.
- Entfernen Sie den Achsenknopf (AXIS KNOB) 33 und die Abdeckung des Neigungsbolzens (TILT BOLT COVER) 12. Entfernen Sie die Feststellschrauben (LOCKING NUTS), Unterlegscheiben und die Unterlegscheibe des Neigungsbolzens (TILT BOLT WASHER) 11 vom Achsenbolzen (AXIS BOLT) 38. Ziehen sie die Fahnenachsenscheibe (VANE AXIS DISC) 8 von oberen Befestigungs-Gussteil (TOP MOUNTING CASTING) 66. Schrauben sie den Achsenbolzen (AXIS BOLT) 38 heraus. Entfernen sie die andere Unterlegscheibe unter seinem Kopf. Entfernen sie die große Unterlegscheibe der Fahnenachse (VANE AXIS WASHER) 9. Bauen Sie diese Unterlegscheiben mit der neuen Fahnenachsenscheibe zusammen.
- Installieren Sie die neue Fahnenachsenscheibe und die neue, dazugehörige Unterlegscheibe in das obere Halterungs-Gussteil (TOP MOUNTING CASTING). Der Neigungs-Anschlags-Bolzen (TILT STOP STUD) ist dort sichtbar. Das grössere Loch in der Fahnenachsenscheibe und das kleine Loch in der dazugehörigen Unterlegscheibe passen beide über diesen Bolzen. Plazieren Sie die Kunststoff-Unterlegscheibe für den Neigungsbolzen, die Nirosta-Unterlegscheibe und die zwei Feststell-Muttern (LOCKING NUTS) auf den Achsenbozen (AXIS BOLT). Ziehen Sie die Feststellmuttern so weit an , dass sich der Fahnenhebel (vane lever) nur noch schwer bewegen lässt. Bauen Sie die Abdeckung für den Neigungsbolzen (TILT BOLT COVER) und den Achsenknopf (AXIS KNOB) wieder an.
- Falls die Spule (BOBBIN) 3 ersetzt werden soll, lösen Sie ihre Achsenschraube (AXLE SCREW) 40 und entfernen ihre Achsen 47. Entfernen Sie das obere Endstück der Verbindungsstange (CON-ROD TOP) durch Abnehmen der Feststellmutter und der äußeren Unterlegscheibe des Spulen-Bolzens (BOBBIN BOLT) 50 und Ausschrauben des Spulenbolzens aus dem Endstück der Verbindungsstange (CON-ROD TOP), zusammen mit dem weißen Unterlegscheibe der Spule (WHITE BOBBIN WASHER) 17. Der Kopf des Spulenbolzens und die rostfreie Unterlegscheibe sitzen in einer tieferen Aussparung der Spule. Die Unterlegscheibe der Spule (BOBBIN WASHER) liegt zwischen dem Endstück der Verbindungsstange und der Stellmutter. Ziehen Sie den Spulenbolzen soweit an, dass ein leichtes aber merkliches Spiel zwischen dem Endstück der Verbindungsstange (CON-ROD TOP) und der Spule besteht., besteht.
- Bauen Sie den Fahnenhebel (vane lever) mit einem spürbaren Axialspiel wieder an die Fahnenachsenscheibe. Passen Sie die Spule (BOBBIN) in den Fahnenhebel in ähnliche Weise ein.
- Bauen Sie das Endstück der Verbindungsstange (CON-ROD TOP) an die Verbindungsstange an. Bevor Sie die Feststellschraube für die Verbindungsstange (CON-ROD BOLT) festziehen, prüfen Sie folgendes nach:
Wenn der Sicherheitsverriegelungen (VANE LOCKING PIN) und der Achsenverriegelungsbolzen (SHAFT LOCKING PIN) eingesetzt sind, Prüfen Sie nach, ob sich der Übersetzungsknopf (RATIO KNOB) frei von Neutral bis in die 3:1 Übersetzung (ganz links) bewegen lässt, und dass sich die Ruderachse frei bewegt, wenn der Achsenverriegelungsbolzen (SHAFT LOCKING PIN) abgezogen ist. Wenn sich der Antriebsarm und die Verbindungsstangen dabei berühren, stellen Sie die senkrechte Stellung des Endstücks der Verbindungsstange (CON-ROD TOP) auf derselben neu ein.
- Bauen Sie das Gegengewicht (BALANCE WEIGHT) wieder an.
16. ÜBERSETZUNGSARM (RATIO ARM 70) AUSWECHSELN
- Der Übersetzungsarm (RATIO ARM) 70 ist bereits mit den Hebellagern (LEVER BEARINGS) 18 und beiden Übersetzungsschrauben (RATIO SCREWS) 45 ausgestattet.
Eine der Übersetzungsschrauben 45 begtrenzt, wie weit die Übersetzungsschraube (RATIO BOLT) 56 in das Gussteil eingedreht werden kann. Die Stellung dieser Schraube kann mit einem Inbusschlüssel (Innensechskantschlüssel = Allen key) so eingestellt werden, dass die Übersetzungsschraube so weit angezogen werden kann bis ihre Unterlegscheibe mit der Aussenseite des Übersetzungsknopfes (RATIO KNOB) 21 sich auf einer Ebene befindet. Siehe Zeichnung. Die andere Schraube (SCREW) 45 hält die Übersetzungsstange (RATIO ROD) 35 mit der Antriebsmanschette (DRIVE SLEEVE) 19 im Gussteil des Übersetungsarmes (RATIO ARM CASTING) fest. Diese Schraube endet in der Rille der Übersetzungsstange.
- Falls die Übersetzungsstange (RATIO ROD) und die Antriebsmanschette (DRIVE SLEEVE) nicht eingebaut geliefert wurden, bauen Sie diese in das Gussteil des Gussteil des Übersetzungsarmes (RATIO ARM CASTING) und zieh Sie eine Schraube 45 an. Plazieren den Übersetzungsarm (RATIO ARM) in das untere Gussteil (BOTTOM LEVER CASTING) 69 und führen Sie die zwei Achsen (AXLES) 47, durch die Achsenmanschetten (AXLE SLEEVES) 1 im unteren Hebel (BOTTOM LEVER), und in die Hebellager (LEVER BEARINGS) im Gussteil des Übersetzungsarmes (RATIO ARM CASTING). .
Schrauben Sie den Ubersetzungsbolzen (RATIO BOLT) ein, zusammen mit dem Übersetzungsknopf (RATIO KNOB), der Feder und der Unterlegscheibe, aber ohne ihn anzuknallen. Durch Anziehen der Achsenschrauben (AXLE SCREWS) 40, werden die Achsen so positioniert, dass:
nur ein sehr kleines, gerade spürbares axiales Spiel im Übersertzungsarm besteht, und dass die Antriebsmanschette (DRIVE SLEEVE), die sich jetzt senkrecht zum Übersetzungsknopf zwischen den Antriebsstangen (DRIVE RODS) 36, in seiner neutralen Stellung befindet, die Ruderachse sich frei drehen lässt, wenn der Fahnenverriegelungsbolzen (VANE LOCKING PIN) 60 eingeführt ist.
- Wenn die Achsen 47 einbaut und die Schrauben 40 angezogen sind, ziehen Sie den Ubersetzungsbolzen (RATIO BOLT) 56 gegen die andere Ubersetzungschraube (RATIO SCREW) 45 an bis der ganze Schraubenkopf auf der Aussenseite des Übersetzungsknopfes (ratio knob) 21 sichtbar ist. Wenn nötig verstellen sie die Stellung der Übersetzungschraube (RATIO SCREW) bis die richtige Stellung des Ubersetzungsbolzen (RATIO BOLT) erreicht ist.
- Lassen Sie den Fahrenverriegelungsbolzen (LOCK PIN) 60 eingesetzt und führen Sie den Achsenverriegelungsbolzen (SHAFT LOCK PIN) 61 Prüfen sie, ob sich der überesetzungsknopf aus der neutralen Stellung bis in die 3:1 Stellung bewegs werden kann. Falls sich die antriebsmanschette nicht frei zwischen den Antreibsstangen (DRIVE RODS) 36 bewegen lässt, If the drive sleeve will not move freely between the drive rods 36, lösen Sie den Gabelbolzen (FORK BOLT) 58 und bewegen Sie die Pinne (TILLER) 23 bis der Übersetzungsknopf die Antriebsmanschette frei durch Ihren gesamten Bewegungsspielraum bewegen kann. Ziehen Sie dann den Bolzen 58 fest an.
17. ANBAU DER ANTRIEBSEINHEIT WENN DIE ACHSE BEREITS AM BOOT ANGEBAUT IST.
Die Anleitung (1) für den ZUSAMMENBAU DER ANTRIEBSEINHEIT UND ACHSE sollten befolgt werde, mi der Ausnahme, dass das Folgende beachtet werden muss, weil die Antriebseinheit auf die senkrecht stehende Achse angebaut werden soll:
Nach Durchführung des 5. Schrittes der Anleitung, und bevor Sie die Klemmschrauben am unteren Ende des Rahmens der Antriebseinheit völlig anziehen, prüfen Sie nach, ob:
- Das Ruder nach achtern (hinten) zeigt. Wenn nicht, drehen Sie die Antriebseinheit auf der Antriebsachse bis das Ruder genau nach achtern (rückwärts) zeigt.
- Wenn das Ruder nach achtern (hinten) zeigt, und bei nich ganz angezogenen Klemmbolzen, prüfen Sie nach, ob sich der Ruderverriegelungsbolzen (RUDDER LOCK PIN), welcher die Antriebseinheit in der Senkrechten festhält, leicht abgezogen und wieder eingesetzt werden kann. Falls nicht ruht das Gewicht der Antriebseinheit auf dem Bolzen und die Antriebseinheit muss etwas angehoben werden bis der Bolzen lose ist. Prüfen Sie dann noch einmal, ob das Ruder genau nach achtern (hinten) zeigt.
Wenn das Ruder nach achtern zeigt und der Ruderverriegelungsbolzen (RUDDER LOCK PIN) leicht abgezogen und eingeschoben werden kann, können die zwei Klemmbolzen (CLAMPING BOLTS) schließlich fest angezogen werden. Die Schritte 7 und folgende des 1., Kapitels, ZUSAMMENBAU DER ANTRIEBSEINHEIT UND ACHSE, können jetzt weiter ausgeführt werden.
18. KÜRZEN DER RUDERACHSENEINHEIT
- Legen Sie die Achse waagerecht auf gepolsterte Holzblöcke.
- Plazieren Sie einen Behälter zum Auffager der 19 Nylonkugeln des Achsenkugellagers (SHAFT BALL RACE) 31 unter das obere Ende der Achse.
- Schlagen Sie den Haltebolzen des Lagerkragens (RACE COLLAR PIN) 28 heraus und ziehen Sie den Achsenlagerkragen (SHAFT RACE COLLAR) 27 ab.
- Entfernen Sie den unteren Achsenkragen (SHAFT BOTTOM COLLAR) 26.
- Verschieben Sie die Ruderachse (RUDDER SHAFT) 30 bis ihr oberes Ende sich auf der Innenseite des oberen Achsenlagers (SHAFT TOP BEARING) 24 befindet.
- Verwenden Sie de Ruderachse zum Heraushämmern des oberen Lagers, wobei Sie das Ruderachsrohr (RUDDER TUBE) 29 drehen, damit das Lager gerade herauskommt.
- Verschieben Sie die Ruderachse bis das untere ende sich auf bis ihr unteres Ende sich auf der Innenseite des unteren Achsenlagers (SHAFT TOP BEARING) 25 befindet.
- Richten Sie eine stationäre Bohrmaschine oder Drehbank ein, um ein neues 6,4mm-Loch für den Ruderverriegelungsbolzen zu bohren. Dieses muss genau in der Mitte der Ruderachse gebohrt werden.
- Verkürzen Sie die Achse und das Achsrohr um den gleichen Betrag. Dies sollte nur auf einer Drehbank gemacht werden. Drehen Sie das untere Ende der Achse auf den kleineren Durchmesser ab.
- Passen sie die Lager in das Rohr wieder ein. Dazu benutzen sie einen Gummi- oder Plastikhammer oder einen Eisenhammer und einen Holzklotz. Vergewissern Sie sich, dass die Lager voll aufliegen aber vermeiden Sie durch grobe Behandlung die Flansche zu beschädigen.
- Schieben sie die Achse wieder in das Rohr und stellen Sie die Einheit auf das untere Ende. Das abgedrehte Stück am obere Ende der Achse wird das Rohr festhalten.
- Legen Sie die 19 Lagerkugeln wieder ein, schieben Sie den oberen Kragen auf und setzen sie den Haltebolzen (RETAINING PIN) in das obere Loch ein.
- Heben sie die Einheit hoch, damit die Achse sich auf das Kugellager setzen kann. Dann drehen Sie die Einheit um, bis es senkrecht auf dem oberen Ende der Achse steht. DABEI ACHTEN SIE DARAUF, KEINE DER LAGERKUGELN ZU VERLIEREN, INDEM SIE ACHSE UND ACHSROHR ZUSAMMENDRÜCKEN, WENN SIE DIESE AUF DEN KOPF STELLEN.
- Bauen Sie den unteren Kragen wieder an und ziehen Sie die Schraube so an, dass ein kleines senkrechtes Spiel verbleibt.
- Prüfen Sie den Zusammenbau indem Sie das Achsrohr in umgedrehter Stellung um die Achse drehen.
19. UMBAU VON TYP VXA1 (MIT KURSEINSTELLUNG DURCH KLEMME) ZUM TYP VXA2(KURSEINSTELLUNG DURCH FERNBEDIENUNG)
- Fahnenverriegelungsbolzen (VANE LOCK PIN) HERAUSGEZOGEN. Ruderverriegelungsbolzen (RUDDER LOCK PIN) EINGESTECKT. KURSKLEMMKNOPF (COURSE CLAMP KNOB) angezogen. Rahmengehäuse entfernt.
- ÜBERSETZUNGSKNOPF auf der Einstellung für geringste Ruderbewegung.
- Entfernen Sie die obere Verbindungsstangen-Klemmschraube (CON-ROD TOP CLAMP BOLT) 49 und ziehen Sie die Verbindungsstange durch Ziehen am Gegengewicht ab. Das gegossene Endstück der Verbindungsstange (CON-ROD TOP CASTING) 68 ist auf der Hinterseite gespalten.
- Entfernen Sie die Kragenschraube (COLLAR SCREW) 51 und lösen Sie den Kurs-Klemmknopf.
- Heben sie das obere Stück der Einheit vom Rohr (TUBE) 64 ab, zusammen mit Kragen (COLLAR) 16.
- Entfernen Sie den Kursklemmknopf (COURSE CLAMP KNOB), Das Zwischenstück (SPACER) 13 und Kursbolzensatz 39 (HEADING BOLT SET) 39. Machen Sie das sehr vorsichtig damit Sie das Gussteil nicht verdrehen. Falls Bolzen 39 sich nicht entfernen lässt, belassen Sie ihn an seiner Stelle und schneiden Sie einen Teil des Gewindes ab, sodass der Bolzen die gleiche Länge hat wie der mitgelieferte Zahnrad-Bolzen (GEAR CLAMP BOLT) 89.
- Entfernen Sie die Lagerschraube 59 und entfernen sie das Lager (BEARING) 15 nach oben.
- Setzen Sie das Schneckenrad (WORMWHEEL) 85 nach oben ein, wo es das Lager (BEARING) 15 ersetzt. Vergewissern sie sich, dass das Schneckenrad fest im unteren Teil des oberen Gehäuses (TOP MOUNTING CASTING) 66 sitzt.
- Falls Bolzen 39 entfernt worden ist, schrauben Sie den Klemmbolzen (CLAMP BOLT) 89 mit Unterlegscheibe unter dem Schraubenkopf durch das Bohrloch und ziehen ihn leicht an. Legen sie die zweite Unterlegscheibe auf und ziehen Sie die Feststellschraube an. Falls der alte Bolzen 39 verbleibt aber verkürzt worden ist, ersetzen Sie den Kurs-Einstellungknopf mit einer Unterlegscheibe und Feststellschraube, die
Sie leicht anziehen. .
- Das Gussteil (WORM BOX CASTING) 86 für die Schnecke wird mit dem Schneckengang (WORM ASSEMBLY) 80, 81,82 ,83, 84, 87 und 88 eingebaut.Schieben Sie das Gussteil (CASTING) 86 auf Rohr (TUBE) 64, zusammen mit PTFE-Unterlegscheibe (PTFE WASHER) 90 mit Durchmesser 2 inch (~50mm), wobei Schnecke und Schneckenrad ineinander greifen müssen. Unterlegscheibe 90 muss zwischen Gussteil (CASTING) 86 und Schneckenrad (WORMWHEEL) 85 eingesetzt werden. Kragen (COLLAR) 16 muss auch an seinem Platz sein, wenn das Oberteil der Einheit auf das Rohr gesetzt wird.
- Schrauben Sie die Feststellschraube des Kragens wieder ein (SCREW 51).
- Die Leinenführungen sollen nach vorne oder die für eine geradlinige Führung günstigste Richtung weisen, dann können Sie die Klemmmutter (CLAMPING NUT) 88 anziehen. Zuvor aber heben Sie das Gussteil 86 sodass das Oberteil der Einheit auf der 50mm-PTFE-Unterlegscheibe sitzt und nicht auf dem Kragen (COLLAR) 16. Es soll auch ein merkliches senkrechtes Spiel (0.3MM) zwischen der Oberseite des Schneckenrades und dem Kragen darüber vorhanden sein. Prüfen Sie das nach, indem Sie das Oberteil leicht auf- und abbewegen.
- Bauen Sie die Verbindungsstange (CON ROD) wieder an, indem Sie den Schritt 3 in umgekehrter Reihenfolge ausführen.
- Die Verbindungsstange muss jetzt etwa 3mm verlängert werden. Mit zwei passenden Schraubenschlüsseln prüfen Sie nach, ob die zwei Muttern am unteren Ende der Verbindungsstange gekontert sind. Die Länge ist korrekt, wenn sich die Achse frei drehen kann, betätigt mit der Notpinne (EMERGENCY TILLER), wobei der Fahnenverriegelungs- und der Ruderverriegelungsbolzen abgezogen sind und der Übersetzungsknopf in der neutralen Stellung steht.
- Lösen sie die Kontermuttern, drehen Sie obere Mutter fest an die untere Unterlegscheibe und kontern Sie die zweite Mutter dagegen.
- Führen Sie die letzte Überprüfung der Einstellungen durch: sowohl der Fahnenverriegelungsbolzen als auch der Ruderverriegelungsbolzen sind eingeführt und der Übersetzungsknopf soll sich frei zwischen der neutralen Stellung und der mit der geringsten Bewegung des Ruders verstellen lassen. Falls nicht, lösen Sie die Mutter (NUT) 58 und verstellen die Position des Gabelarm-Gussteils (FORK ARM CASTING) 71.
- Kurseinstell-Leine (COURSE SETTING LINE): Es ist vorgesehen, dass die Kurseinstell-Leine endlos mit Hilfe eines Langspleisses hergestellt wird, welcher leicht durch die Führungen der Einrichtung geht. Die Leine kann auch einfach geknotet werden, aber dies kann das Einstellen des Kurses begrenzen, wenn eine kurze Leine benutzt wird.
Verschweißung - Es kann auch eine zusammengeschweißte Leine mit geradlinigem Kern und gewirkter Umhüllung (bei Segelmachern als leech line, Saumkordel, bekannt) verwendet werden. Um die Leinen durch Hitze zu verschweißen, schneiden Sie die Enden möglichst sauber ab. Dann erhitzen Sie beide Enden gleichzeitig mit einem Feuerzeug oder Lötbrenner Wenn die enden schmelzen drücken Sie diese zusammen und halten sie einige Sekunden fest. überstehende Ränder können Sie mit einem befeuchteten Finger glätten.
20. INSTALLATION – KURSEINSTELL-WINSCH (COURSE CONTROL WINCH)
HYDROVANE TYPE - VXA I (Serie 1200) und VXA II (Serie 5000)
(Dies sind vor 1986 gefertigte Typen, die anders sind als die aktuellen Typen: VXA1 und VXA2 sind)
Die Winsch sollte sich so nah wie möglich zu Steuerrad/pinne befinden, auf dem Deck oder der Süll (Cockpitumrandung, COAMING). Wenn die Winsch auseinander gebaut wird, kommen die vier Montagelöcher im Boden der Winsch zum Vorschein, welche Senkkopf-Schraubenbolzen oder -Schrauben aufnehmen.
Die Führung für das Drahtseil (cable outer sleeve) wird als einzelnes Stück angeliefert und muss in die zwei benötigten Stücke geteilt werden. Nach dem zersägen müssen die Enden sorgfältig abgefeilt werden, besonders auf der Innenseite. Die direkteste Route von der Winsch zur Steüranlage sollte gewählt werden, und die Durchmesser von Krümmungen sollten nicht kleiner als 80mm sein. Die Ummantelungen sollten alle 25cm mit Klebeband oder Kabelbindern verbunden werden und an der Reling, dem Deck oder anderen passenden Stellen befestigt werden. Entfernen Sie etwa 6mm der schwarzen Ummantelung, damit das Kupferrohr gut in die Plastik-Einstellschrauben passt. Schrauben Sie die Einstellschrauben fest an.
Verbinden Sie das innere Kabel aus rostfreiem Stahl mit der Winsch, indem Sie in der Mitte einen Knoten um den Splint (SPLIT PIN) formen und fest anziehen. Dieser Vorgang kann nur zu Ende geführt werden, wenn man die Winsch-Trommel vor ihrer Spindel abgezogen hat. Setzen sie die Trommel weider auf aber halten sie so, dass ihre Rille voll zugänglich ist und der Splint von den Einstellschrauben (ADJUSTER SCREWS) zeigt. Führen Sie ein Kabelende um die Trommel, vorbei an dem Splint und durch einer der Einstellschrauben (ADJUSTER SCREWS) und durch das Führungsrohr (SLEEVE) zur Steueranlage. Wiederholen Sie dies mit dem anderen Kabelende in der Gegenrichtung. Die Windungen des Kabels dürfen sich nicht überlagern. Ein Kabelende wird deshalb aufwärts zur oberen Einstellschraube geführt, das andere abwärts zur unteren Einstellschraube.
Wenn Sie dieses korrekt ausgeführt haben drücken Sie die Trommel abwärts auf ihre Spindel und ziehen gleichzeitig die Kabel stramm. Ersetzen Sie die Unterlegscheibe und ziehen Sie den Knopf fest. Der Splint muss noch von den Einstellschrauben weg zeigen.
Drehen Sie den Kopf der Steueranlage herum bis der Klemmbolzen in der Kabelscheibe (PULLEY) nach hinten zeigt. Führen Sie jedes Kabelende einmal an dem Bolzen vorbei und um die Vorderseite der Kabelscheibe herum bis das Ende des Kabels durch das Loch quer zur Rille (GROOVE) passt. Es könnte nötig sein, einen dünnen Schraubenziher von der Gegenseite durch das Loch zu stecken um die Klemmführungen (CLAMPING SLEEVES) zu verbreitern, damit das Kabel hindurch passt. Jedes Kabelende wird in Gegenrichtung zum anderen um die Kabelscheibe gewunden und dann durch das Loch geführt (siehe Zeichnung). Ein Kabelende wird abwärts zum Loch geführt das andere aufwärts. Es darf keine Überlagerungen geben. Spannen Sie die Kabelenden so gut wie möglich (eine Gripzange hilft dabei) und ziehen Sie die Klemmschraube fest. Schneiden Sie die Überlängen der Kabel bis auf etwa 25 verbleibende mm ab. Lösen sie den Klemmknopf an der Winsch und drehen Sie diese voll in beide Richtungen. Dabei soll die Anlage leichtgängig funktionieren und an keinem der beiden Enden darf es Überlagerungen der Kabel geben.

Legende der Zeichnung: tension = Spannung locking bolt = Klemmschraube
cable adjusters/fairleads = Kabeleinstellungen/Kabelführungen
clove hitch around pin/einfacher Knoten um den Splint
Hydrovane PULLEY = Hydr. Kabelscheibe
WINCH DRUM Winsch-Trommel
© 2006 HYDROVANE® Self Steering Inc
Translation/Übersetzung von Dr. Jerry Hess, tropicyacht(at)yahoo.com, alkanimu1(at)orbcomm.net
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